Kontaktbörse als nicht mehr weg zu denkender Teil der Wirtschaft

Kontakte

Kognitive Ergonomie ist ein Schlagwort der Wirtschaft, ohne das kaum ein Arbeitgeber heute mehr auskommt. Dabei bedeutet kognitive Ergonomie, dass man einen Arbeitsplatz, auch wenn er voll automatisiert ist, so gestaltet, dass sich die Mitarbeiter darin wohl fühlen, also dass er möglichst vielen Bedürfnissen der Menschen gerecht wird. Diesem Ziel liegt primär nicht etwa die Menschlichkeit zu Grunde, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass Arbeitsprozesse wesentlich produktiver und fehlerminimiert ablaufen, wenn man den mit der Arbeit beauftragten Personen eine optimale Arbeitsumgebung bietet.

Unwohlsein am Arbeitsplatz blockiert die Geschwindigkeit und ebnet den Weg für Defizite. Dabei denkt man natürlich spontan an eine an den Bedürfnissen ausgerichtete Arbeitsplatzgestaltung: Pausen- und Ruheräume, Lärmschutz, Schmutzminimierung usw. Kognitive Ergonomie bedeutet aber mehr; es heißt nicht zuletzt auch, den Menschen Austauschmöglichkeiten mit anderen zu bieten.

Kognitive Ergonomie in Firmen mittels Kontaktbörse

Geht man nun also davon aus, dass man Mitarbeitern eine Plattform der Diskussion und des voneinander Lernens bieten muss, um einen Arbeitsplatz als bedürfnisgerecht zu bezeichnen, so erklären sich viele Kongresse, die in den verschiedensten Fachgebieten für unterschiedliche Zielgruppen angeboten werden. Daneben findet man aber auch im Internet die eine oder andere Kontaktbörse für Fachgruppen, wo man in Foren den Austausch mit anderen suchen kann. Dies kommt sozusagen einer virtuellen Supervision gleich – Fragestellungen können gemeinsam erörtert und Problemlösungsstrategien diskutiert werden.

Neben der Einrichtung des Arbeitsplatzes kommt diesem Bereich eine enorme Bedeutung in der kognitiven Ergonomie zu, womit auch begründet ist, dass viele Arbeitgeber die Mitgliedschaft ihrer Mitarbeiter in einer solchen Kontaktbörse befürworten.

Wirtschaftsfaktor Kontaktbörse

Die Kontaktbörse hat ihre Bedeutung natürlich nicht nur für den bedürfnisgerechten Arbeitsplatz, sondern stellt genauso einen nicht unerheblichen Wirtschaftsfaktor dar. Schließlich laufen viele Prozesse des Wirtschaftslebens in solchen Kontaktbörsen ab. Ob nun jemand einen Arbeitsplatz sucht oder umgekehrt ein Arbeitgeber sich auf die Suche nach einem neuen Mitarbeiter macht, mit eine der ersten Anlaufstellen ist eine Kontaktbörse, die es schließlich mittlerweile zu den verschiedenen Thematiken gibt. Man kann sein eigenes Profil sowie das aktuelle Anliegen in eine entsprechende Maske eingeben oder auch einfach zu einem anderen Registrierten mit der aktuellen Angelegenheit in Kontakt treten.

Und genauso jenseits der Tatsache, dass somit eine Kontaktbörse direkten Einfluss auf die wirtschaftlichen Entwicklungen nimmt, stellt die Kontaktbörse selbst gleichfalls einen eigenen Wirtschaftsfaktor dar. Schließlich mischen die Betreiber und Angestellten solcher Kontaktbörsen wirtschaftlich kräftig mit, bedenke man nur, wie viele Arbeitssuchende sich der Arbeitsplatzportale oder wie viele Singles sich der Kontaktbörse zur Partnersuche bedienen. Es gibt also zahlreiche Gründe, die die Existenz der Kontaktbörse, sowohl für kognitive Ergonomie als auch als Wirtschaftsfaktor begründen.

©Fotos : Stephanie Hofschlaeger/ pixelio.de

Autor: admin
Datum: Dienstag, 13. Juli 2010 15:25
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