Der Unterschied zwischen LED und LCD

Plasma, LED, LCD – das sind die Schlagworte dieser Tage, wenn es um die Anschaffung eines neuen Fernsehers oder auch nur eines Bildschirmes für den heimischen PC geht. Zahlreiche technische Daten werden an den Geräten aufgeführt, doch was genau diese bedeuten und wo die Unterschiede in den Technologien liegen, das ist nur den wenigsten Verbrauchern bewusst. Grund genug für uns, mit den Unklarheiten aufzuräumen. Im Folgenden stellen wir die einzelnen technischen Varianten genauer vor, so dass sich vor dem Kauf eines neuen Geräts jeder das für ihn passende auswählen kann.

Die Plasma-Technologie

Alle drei Varianten der Bildschirme verbindet eines: Sie stellen Flachbildschirme dar, die durch weniger Platzbedarf, als die bekannten Röhrenbildschirme bestechen. Doch die technischen Grundlagen, die dahinter stecken, sind sehr unterschiedlich.

Die Plasma-Bildschirme stellen die älteste Generation der Flachbildschirme dar. Sie sind im Gegensatz zu den beiden anderen Varianten vergleichsweise kostengünstig und deshalb beim Verbraucher sehr beliebt. Dabei wird ein Gas eingesetzt, welches sich in Plasma verwandelt, sobald es mit Strom versorgt wird. Durch dieses Plasma wird nun Licht abgestrahlt, welches die Bilder darstellt. Obwohl die Bilder sehr hochwertig und realistisch, sowie blickwinkelunabhängig sind, kann ein Plasma-Bildschirm heute nicht mehr empfohlen werden. Die Lebensdauer beträgt gerade einmal zehn bis 15 Jahre. Darüber hinaus sind diese Bildschirme mit einem recht hohen Energieverbrauch versehen. Zusätzlich sind die Bildschirme noch vergleichsweise dick, so dass ein Transport oder eine neue Positionierung sich häufig als recht schwierig erweist.

Die LCD-Technologie

Die nächste Generation bei Flachbildschirmen ist die LCD-Technologie. Sie arbeitet im Grunde genommen nach einem ähnlichen Prinzip, wie ein Taschenrechner. Dabei wird eine fluoreszierende Lichtquelle eingesetzt, die die Beleuchtung für den Bildschirm leistet.

Die LCD-Technologie bietet dabei viele Vorteile: So ist der Stromverbrauch deutlich geringer, als bei der Plasma-Technologie und auch die Lebensdauer fällt länger aus. Die Anschaffungskosten sind demzufolge etwas höher. Bei einigen, sehr wenigen Modellen, ist allerdings die Bildwiederholrate recht niedrig angesetzt. Auf diese sollte beim Kauf verzichtet werden, ebenso wie auf Modelle mit einem niedrigen Kontrastumfang. Denn dieser führt häufig zur Unschärfen im Bild. Allerdings sind diese Probleme bei neueren LCD-Bildschirmen weitestgehend behoben und auch die Darstellung von HD-Filmen und Co. ist mit ihnen problemlos möglich.

Die LED-Technologie

Noch einen Schritt weiter geht die dritte Generation von Flachbildschirmen, die LED-Technologie. Hierbei wird keine fluoreszierende Hintergrundbeleuchtung, sondern eine LED-Hintergrundbeleuchtung verwendet. Sie ermöglicht noch dynamischere Bilder und auch der Stromverbrauch sinkt bei dieser Variante noch einmal deutlich.

Als Vorteil wird ebenfalls der sehr schlanke Bildschirm angesehen, der einen geringen Platzbedarf mit sich bringt. So lassen sich die modernen und schlanken LED-Bildschirme problemlos auch an der Wand anbringen und bieten damit ein unvergleichliches Kino-Erlebnis sogar in den eigenen vier Wänden. Sie sind allerdings aufgrund der Neuheit der Technologie noch um einiges teurer, als die LCD-Bildschirme.

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Datum: Dienstag, 31. Mai 2011 14:02
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