25. Jubiläum der European Conference of Cognitive Ergonomics

Die European Conference of Cognitive Ergonomics kann auf eine lange Tradition zurückblicken, denn im Jahr 2007 trafen sich die Experten aus diesem Bereich bereits zum 25. Mal, um über aktuelle Forschungen und Zukunftsvisionen in der kognitiven Ergonomie zu diskutieren. Die RIU Hotels in London, dem Veranstaltungsort, konnten fast mit den Buchungszahlen der RIU Hotels Mallorca konkurrieren, denn viele Experten nahmen vorab RIU Hotels Angebote für den Besucheransturm ein und entschieden sich schließlich auch für das RIU Hotels buchen.

Vom 28. bis zum 31. August trafen sich schließlich alle Interessenten, um dem Sonderprogramm anlässlich des 25. Jubiläums beizuwohnen. Dem Anlass entsprechend wurde natürlich ein Blick auf die Vergangenheit und die inzwischen erzielten Erfolge riskiert. Nichtsdestotrotz waren auch Zukunftsvisionen bei dieser Konferenz zur kognitiven Ergonomie vertreten.

Was ist die kognitive Ergonomie?

Die kognitive Ergonomie bildet gemeinsam mit der physischen und der organisationalen Ergonomie die drei Grundsäulen des Oberbegriffs Ergonomie. Die kognitive Ergonomie befasst sich dabei ganz speziell mit den Wechselwirkungen von äußeren Arbeitsbedingungen mit der mentalen Verfassung eines Menschen. Dabei liegt der Fokus ganz klar auf einer ganzheitlichen Betrachtung aller Faktoren. In wie weit ein Arbeitsplatz den Grundgedanken der kognitiven Ergonomie entspricht, hängt von der mentalen Verfassung des Arbeitnehmers, der Stressbelastung am Arbeitsplatz sowie den äußeren Arbeitsplatzbedingungen ab. Andere Faktoren spielen hier eine untergeordnete, aber dennoch nicht zu verachtende Rolle.

Ziel der Forschung im Bereich kognitive Ergonomie ist es zu verdeutlichen, dass die äußeren Arbeitsplatzbedingungen sich negativ oder eben auch positiv auf die Arbeitsleistung auswirken. Ein der kognitiven Ergonomie entsprechend gestalteter Arbeitsplatz stellt demnach einen Kostenfaktor dar, der im Endergebnis jedoch durch die höhere Effektivität der Arbeitsleistung relativiert wird.

Kognitive Ergonomie steigert das Arbeitsleistungspotenzial

Es ist allen Experten klar und fand auch bei der 25. Konferenz zur kognitiven Ergonomie seine Beachtung, dass die Hauptaufgabe sein muss, die Arbeitgeber von den positiven Ergebnissen eines der kognitiven Ergonomie entsprechenden Arbeitsplatzes zu überzeugen. Demzufolge müssen jedoch zunächst einmal die Defizite und ihre Auswirkungen aufgegriffen und verdeutlicht werden.

Vor allem hohe Lärmpegel, Schicht- oder Nachtarbeit und schlechte Belüftungsgegebenheiten sind belastende Faktoren des Arbeitsumfeldes. Großraumbüros erhöhen den Stresspegel der Mitarbeiter. Schlecht belüftete Räumlichkeiten lassen Ermüdungserscheinungen vorzeitig auftreten und eine permanent hohe Geräuschkulisse schwächt das Konzentrationsvermögens. Entsprechend der kognitiven Ergonomie sollten solche Störfaktoren möglichst minimiert werden, was seinerseits die Konzentration fördert, das Wohlbefinden am Arbeitsplatz steigert und in letzter Konsequenz die Leistungsfähigkeit massiv erhöht.

Auch bei der 25. Konferenz zur kognitiven Ergonomie in London standen diese Thesen wieder im Mittelpunkt. Dabei kam es aber vor allem auch darauf an, die Forschung immer präziser voran zu treiben, so dass alle Störfaktoren ausfindig gemacht werden. Darüber hinaus setzt man jedoch darauf, Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen und deren Umsetzung zu fördern.

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Datum: Mittwoch, 29. Dezember 2010 15:05
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